Filme - welche, wie viele?
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Welche Filme man verwendet, hängt stark von persönlichen Wünschen und der Aufnahmesituation ab. Einfache Regel: wenig Licht und kurze Belichtungszeiten/kleine Blende setzt empfindliche Filme voraus. Tagsüber bei „normalem“ Wetter reicht im südlichen Afrika ein Film mit 50 oder 100 ASA vollkommen, wenn es dämmert sollte man auf 200/400 ASA oder mehr umsteigen. Dabei ist ein zweites Gehäuse (Body) vorteilhaft, eins bestückt man mit einem niedrigempfindlichen Film, das andere mit dem höherempfindlichen, das erspart das Zurück- und neu Einspulen des Films beim Wechsel.
Welcher Hersteller (Kodak, Fujifilm, Agfa,…) ist jedem selbst überlassen. Es gibt bei jedem Film Eigenarten (Feinkörnigkeit, Betonung von Farben,…), die sollte man allerdings vor der Reise ausprobieren.
Wichtig ist bei allen Filmen, dass sie kühl gelagert werden (Filme altern). Das ist vor allem im Auto ein sehr großes Problem, da sich Autos in der Sonne sehr stark aufheizen. Eine Kühlbox ist sehr empfehlenswert. Viele Fahrzeugvermieter bieten auch elektrische Kühlboxen an!
Die Anzahl der Filme richtet sich nach der „Fotografierwut“ und der Reisedauer.
Im allg. weniger als bei digital (weil es Geld kostet). In 3 Wochen kann man auch als Amateur 50 Filme (36er) verbrauchen, Profis machen das in 2 Tagen.
Da man nie weiß, wann man fotografiert muss man mehr Filme als nötig mitnehmen (mit unterschiedlichen Empfindlichkeiten (ISO)). Tagsüber reicht ein 50/100 ISO, in der Dämmerung geht es mit 200/400 ISO weiter, noch später ISO 800/1600, die aber schon sehr grobkörnig werden. Als Beispiel mit den 50 verschossenen Filmen waren 30x 50 ISO, 20x 100 ISO, 20x 200 ISO und 20x 400 ISO dabei. Andere rechnen mit 1 Film/Tag, bei Etosha 2/Tag.

